Mit Paulaner Zwickl in den Feierabend

Hin und wieder kann ein Feierabend-Bier purer Luxus sein. Besonders nach den vielen Events, die die Tage und Nächte immer länger werden lassen, kommt nichts gegen ein kaltes Bier an. Und nach einigen Empfehlungen hab ich vor Kurzem den Weg zum neuen Paulaner Zwickl gefunden.

Gerade während der Fashion Week, war das mein perfekter After-Work-Drink, denn in Zeiten wo sich die Highsociety in der Hauptstadt trifft, verkehre ich dann doch lieber bei den coolen, entspannteren Leuten.

Genau diese Vorliebe brachte mich auch zum diesjährigen Selvedge Run, der ‚Tradeshow for Quality Garments & Crafted Goods‘, in die Kulturbrauerei. Dort zu sehen gab es handgemachte Produkte und Lederwaren wie Schuhe, Accessoires und Lifestyle-Artikel aus aller Welt. Und damit meine ich aus aller Welt, denn so ziemlich jeder Kontinent war vertreten und präsentierte unterschiedlichste, qualitativ sehr hochwertige Produkte.

Nach ein paar Runden durch die Hallen der Kulturbrauerei ging es samt Wegbier draußen genauso „rough“ weiter, denn auf dem Vorplatz gab es neben Kaffee und Snacks das wirklich wichtige, nach dem sich jedes Männerherz sehnt: Burger und Bier. Und so konnte ich einen stressigen Tag voller Events mit einem Double-Cheeseburger und einem „Zwickl“ ausklingen lassen.

Ihr merkt, obwohl ich nicht der größte Bier-Experte bin, feiere ich das Paulaner Zwickl. Doch wieso eigentlich?

Mein Problem ist bis heute mein Gaumen, der sich wohl kaum zu dem eines 5-jährigen unterscheidet, sprich: So ziemlich jedes Bier schmeckte mir immer zu bitter, doch durch das „Zwickl“ bin ich auf den Geschmack gekommen und habe mich mal schlau gemacht, wieso mir gerade dieses Bier auf einmal so gut schmeckt.

Ich wahr nie ein großer Fan von den ganzen Mischbieren (gemischt mit Zitrone, Grapefruit oder whatever), sondern wollte immer mindestens so cool sein, wie die älteren in meinem Umfeld. Das bedeutete auch ein richtiges Bier zu trinken. Nun gut, hat ein bisschen gedauert, aber hier bin ich.

Besonders gut gefällt mir beim naturtrüben Paulaner Zwickl der Verzicht auf Filtration. Heißt, das Bier wird nach der 6-wöchigen Reifung direkt in die Flaschen gefüllt und behält so das vollmündige und frische Geschmackserlebnis.

Der Begriff „Zwickl“ kommt übrigens vom Zwickelhahn, einem kleinen Probehahn am Lagertank, der es dem Brau­meister erlaubt, während der Aus­reifung des Gersten­saftes sein Bier zu kosten, bevor es in Flaschen oder Fässer ab­ge­füllt wird. Kennen wir ja alle auch schon z.B. vom Kochen. Just for your information…

Und auch die Zutaten sind easy und genau das, was ein wahres Bier braucht: Hopfen, reines Tiefenwasser, Hefe und Malz. That’s it. Keine süßen Fruchtmixe oder sonstiger Schnick-Schnack. Einfach nur reines Bier.

Das Geheimnis – und jetzt kommen wir wieder auf den Geschmack zurück – dürfte aber das Brauverfahren sein. Denn im Dreimaischverfahren (nicht zu verwechseln mit eurem Freund aus Bayern, der sich ‚drei moal scho verfahren’ hat) wird ein Teil der Mischung aus Wasser und Malz­schrot ab­gezogen, gekocht und später der sogenannten Haupt­maische wieder bei­gefügt. Im Drei­maisch­verfahren geschieht dies – surprise surprise – drei Mal, wodurch sich die Geschmacks­stoffe besonders gut lösen und das „Zwickl“ seinen voll­mundigen Geschmack verleiht.

Mit dem Wissen könnt ihr jeden Bierfan alt aussehen lassen. Und selbst wenn ihr Freitag Abend mal keine Lust auf ein Bierchen habt, dann packt diese Infos aus und krönt euch selbst zum Bierkönig oder zur Bierkönigin des Abends.

Alle Infos zum neuen Paulaner Zwickl bekommt ihr übrigens hier.

Dieser Blog-Beitrag wird von PAULANER unterstützt.

Start typing and press Enter to search